Tattoos und die Gayszene
Symbole, Persönlichkeiten, riesige Tribals, Kreuze, Totenköpfe, Drachen, Dämonen…. Tattoos gibt es fast in allen Formen und Varianten. Seinen Körper mit permanenten Zeichnungen zu verzieren ist schon lange keine neue Modeerscheinung mehr, sondern eine Form die Schönheit, den Körper und das Leben zu verstehen. Und zum Glück zählen bestimmte sexuelle Orientierungen auch nicht mehr zu vorübergehenden Trends. Wie kann jemand überhaupt auf die absurde Idee kommen, dass jemand homosexuell wäre, nur weil es angeblich gerade total „in“ wäre? Ganz schön hirnlos, oder? Was aber stimmt, ist, dass die Tattoos und die Gayszene sich ganz bestimmt über den Weg gelaufen sind und unzertrennlich erscheinen. Egal ob Körperschmuck oder sexuelle Orientierung, beide haben sehr viel gemeinsam.
Jeder der die Geschichte der Homosexualität kennt, weiß dass diese sexuelle Orientierung Jahrhunderte lang verurteilt, bestraft und verfolgt wurde. Die Nazis beispielsweise betrachteten Homosexuelle als Kranke und Verbrecher und sperrten sie deshalb in Gefängnissen ein oder ließen sie umbringen. Die homosexuellen Gefangenen im dritten Reich wurden mit einem rosa Dreieck in den Konzentrationslagern gekennzeichnet. Genau deshalb wurde dieses Dreieck heute zum Symbol der Gay Community.
Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was das alles mit Tattoos zu tun haben soll… Obwohl Tattoos in vielen Kulturen etwas völlig normales waren, wurden sie in anderen wiederum dazu verwendet, um Kriminelle (wie z.B. das bereits erwähnte rosa Dreieck) zu markieren. Vor dem ganzen Hype um der neuen Art der Körperverzierung wurden die tätowierten Leute eher als Drogenabhängige oder Kriminelle abgestempelt. Wie Sie sehen, litten sowohl die Tattowierkunst als auch die Homosexuellen an gesellschaftlicher Unterdrückung. Das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, denn es gibt fast niemanden, der kein kleines Tattoo am Körper hat. Und wer kennt kein glücklich verliebtes homosexuelles Paar?
Die Symbole sind kraftvolle Kommunikationsformen dank der Fähigkeit Bedeutung und Intention zum Ausdruck zu bringen. Genau deshalb sind Symbole bei den Tattoos am beliebtesten… Auch die Gayszene ist voller Symbole des „Wir-Gefühls“. Egal ob für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Bears es gibt sie einfach für jedermann.
Sicherlich wissen Sie, dass der Regenbogen das Symbol der Schwulen- und Lesbenszene ist, aber wussten Sie schon warum? Vielleicht sind Ihnen die ganzen Zeichen wie rosa oder schwarze Dreiecke, oder rote Bänder und viele verschiedene Flaggen gar nicht so bekannt, die das Gay Kollektiv in faszinierenden Tattoos zum Vorschein bringt. Die Regenbogenfahne wird schon seit den 70iger Jahren verwendet, dessen Farben für die Diversität stehen. Rot für das Leben, Orange für Gesundheit, Geld für Sonnenlicht, Grün für Natur, Türkis für Kunst, Blau für Harmonie und Violett für Geist.
Kennen Sie Madrid? Die spanische Hauptstadt ist der Referenzpunkt in Sachen Tattoos und Gayszene. Einer der berühmtesten Schwulen- und Lesbenviertel Europas befindet sich genau dort: der bunte Stadtteil Chueca. Nur in wenigen Städten gibt es soviel Toleranz und Offenheit wie in Madrid. Erleben Sie es mit Ihren eigenen Augen! Mieten Sie sich die besten Appartments in Madrid und erfreuen Sie sich über eine kostengünstige und komfortable Unterkunft.






