Ausstellung über die „Quinquis“ der 80er im Film: Von den Straßen auf die Leinwand
Mit dem Begriff „Quinquis“ sind auf Spanisch junge Verbrecher, Kleinkriminelle und Drogensüchtige gemeint und die soziale Realität, in der sie während der 80er lebten wurde am ironischsten in Filmen dargestellt. Wenn du die 80 erlebt hast oder eines der wichtigsten kulturellen Happenings in Spanien zu dieser Zeit kennenlernen möchtest, ist „Gangs of the 80. Film, media and street“ eine Ausstellung, die du unbedingt sehen solltest. Sie läuft noch bis 29. August in La Casa Encendida in Madrid.

Die Ausstellung zielt darauf das „Quinqui-Universum“ vorzustellen, was bis heute fast komplett verschwunden ist. Es war eine relativ einflußreiche Bewegung zu dieser Zeit, weil Duzende von Filmen Jugendkriminalität als Lebensart darstellten und die Protagonisten als Helden dargestellt werden.
Die Ausstellung, die 2009 im Barcelona Contemporary Center (CCB) gezeigt wurde und von ca. 60 000 Leuten besucht wurde, versucht nicht nur auszudrücken, worum es in der Quinqui –Bewegung ging, sondern auch mit der Situation der Jugendlichen heutzutage zu vergleichen, um die großen Veränderungen hervorzuheben, die in den letzten 30 Jahren passiert sind.
„Gangs of the 80. Film, media and street“ ist in zwei Teile geteilt. Die erste beschreibt wie die Quinquis berühmte, bewunderte Figuren in ihren Nachbarschaften wurden, wobei der andere Teil sich auf die Filme, Poster und Werbungen dieser Era widmet, denn sie beschreiben den soziologischen Kontext, in der diese Figuren erschienen und mehr.
Ein interessanter Aspekt dieser Subkultur, welcher die Größe und Großartigkeit hervorhebt, ist dass sie ihre eigenes Vokabular hatte. Du kannst Appartments in Madrid mieten um diese interessante Ausstellung zu besuchen und die Subkulturen der Vergangenheit und deren Reflektion mit der Gegenwart zu verstehen.






